Zeit Online: Wer verharmlost hier wen?

Elke Spanner von ZEIT ONLINE hat in ihrem Artikel „Gerichtsurteil: Wer terrorisiert hier wen?“ wie ihre Kollegin Özlem Topcu einen weiteren Artikel für die Leserschaft bereitgestellt, in der Terror der PKK verharmlost wird. Worauf die Autorin allem Anschein nach hinaus will ist offensichtlich. Lesen Sie weiter…

Der erste Satz des Artikels fängt mit „Die Türkei geht mit Gewalt gegen die PKK vor.“ an und impliziert, die Türkei sei der Aggressor. Dabei steht es gar nicht zur Debatte wer der Aggressor ist, eine Terrororganisation hat kein Existenzrecht. Doch gehen wir mal auf diesen absurden Artikel ein. Die PKK, die am Tag des Bombenanschlag von Suruc in Adiyaman einen Soldaten mit einer Sprengfalle tötete und in der Nacht auch noch zwei Polizisten im Schlaf mit Genickschüssen hinrichtete hat offensichtlich „angefangen“ um mal auf das Niveau der Autorin herunterzufallen und nicht die „Türkei“. Dabei richtet sich ihre Kritik in aller erster Linie an das hanseatische Oberlandesgericht, dass den hochrangingen PKK-Terroristen Mehmet D. zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren verurteilt hat, weil dieser Gelder für die Terrororganisation von 2013 bis Juni 2014  in Deutschland gesammelt hatte. Spanner ist über diesen Umstand äußerst empört und beklagt, dass die Richterschaft ihr Urteil damit begründet, wieviele Menschen diese in der Türkei im gleichen Zeitraum, in der Terrorist Mehmet D. Gelder sammelte, aufzählte.

Schließlich fragt sich die PKK verharmlosende Autorin, warum das Gericht so ein Urteil fällt denn „in Hamburg gab es seit Jahren keine Gewalt mehr von PKK-Anhängern“ und versucht anschließend mit einem Paragraphen dieses Urteil zu begründen, statt auf die Terroranschläge im gleichen Zeitraum rücksicht zu nehmen oder die im Nevroz-Fest im Jahr 2012 in Mannheim stattgefundene Gewaltorgie, in der über 80 Polizisten teilweise schwer verletzt wurden. Das scheint sie mal einfach vergessen zu haben, genauso wie die gerade seit Wochen stattfindende Massenmorde der PKK in der Türkei und die letzten 35 Jahre. Es entsteht der Eindruck, dass die Autorin die Terroranschläge in diesem Zeitraum, in der ihr Schützling und Terrorist Mehmet D. Gelder für die Terrororganisation gesammelt hat, schlichtweg ignoriert, sogar verharmlost, denn die Richterschaft begründet ihr Urteil eben aus dieser sehr logischen Perspektive. Für Spanner hingegen ist türkisches Leben, welches die PKK in diesem Zeitraum ausgelöscht hat, scheinbar nicht viel Wert, sie kann das Urteil trotzdem nicht nachvollziehen bzw. sucht die Schuld im Terrorparagraphen 129 a des Strafgesetzbuches. Nun müsste man die Autorin fragen, ob sie diesen Paragraphen abschaffen möchte, damit Terroristen in Deutschland weiterhin unbehelligt Gelder eintreiben können, die in Waffenkäufen dieser Organisationen enden. Will sie, dass so etwas gänzlich straffrei bleibt?

Ihr bestes Argument scheint auch die von der PKK ettablierte Propaganda zu sein, auf die auch Grünenpolitiker Cem Özdemir oder ihre Kollegin Özlem Topcu hereinfallen, die PKK gehe schließlich gegen den IS in Syrien vor. Der Umstand, dass ein Grünenpolitiker und eine Autorin Bombardements in einem souveränen Staat fordern, also Krieg fordern, ist schon unfassbar genug, Spanner stellt sich gänzlich zur PKK und schreibt „weil sie sich an der syrischen Grenze den IS-Truppen entgegenstellen“ sei die Rolle der „Kurden“ (sie meint die PKK) eine gänzlich andere und auch hier ignoriert sie den Terror der PKK in der Türkei.

Spanner vollendet ihren PKK-Propagandaartikel damit, in dem sie auch andere arme PKK-Terroristen aufzählt, die dieser fiesen Richterschaft in Deutschland zum Opfer gefallen sind, unter anderem ein verurteilter 57 Jahre alter Terrorist mit dem Namen Bedrettin K. der „wegen Mitgliedschaft in der PKK in der Türkei über 20 Jahre im Gefängnis gesessen“ ist. So hat Terrorist Bedrettin K. seine Gefängnisstrafe in der Türkei abgesessen, ging ins Ausland besser gesagt nach Deutschland um für die PKK erneut tätig zu sein, nämlich als Geldeintreiber und landet wieder im Gefängnis, dass scheint der Autorin ein Dorn im Auge zu sein, dass ein Terrorist eingesperrt wird, der sich strafbar macht. Der Eindruck, dass Spanner mit der PKK sympathisiert verfestigt sich, man könnte annehmen, dass die Terrortaten der PKK in der Türkei, die Frauen, Kinder, Staatsbedienstete, darunter um es nur mal erwähnt zu haben auch viele Kurden, einfach egal sind, solange die PKK gegen den angeblich viel schlimmeren IS vorgeht. Im folgenden gibt es noch ein paar Bilder von Hinterbliebenen, die die PKK im Zeitraum, in der ihr armer Mehmet D. für die PKK tätig war, ermordet haben.

Familienangehörige trauern um Mehmet Dogan, er wurde am 7. Januar 2013 von der PKK in Cukurca ermordet.

Familienangehörige trauern um Mehmet Dogan, er wurde am 7. Januar 2013 von der PKK in Cukurca ermordet.

Am 10 Mai 2013 wurden zwei Soldaten von der Terrororganisation PKK in Igdir ermordet

Am 10 Mai 2013 wurden zwei Soldaten von der Terrororganisation PKK in Igdir ermordet

Unzählige Terroranschläge verübte die PKK im Jahr 2013, die Terrorserie ging 2014 weiter, unter anderem so (hier klicken). Spanner kann weiterhin die PKK verharmlosen. Die Wahrheit kann man nicht vertuschen, herunterspielen oder verharmlosen.

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