Steine gegen Panzer – Die kurdische Propaganda-

Die Peshmerga kämpfen angeblich mit Steinen gegen die ISIS-Terroristen..

Die Peshmerga kämpfen angeblich mit Steinen gegen die ISIS-Terroristen..

Wie es in Kriegen so üblich ist, sind Desinformationen der Konfliktparteien an der Tagesordnung. Schauen wir mal hinter die Kulissen.


Seit Tagen fliegen die US-Streitkräfte Angriffe in Syrien auf ISIS-Stellungen. Das geht nur mit Genehmigung des syrischen Staates. Assad schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Die ISIS und die YPG. Einige Zeit nutzte Assad die kurdischen Terroristen gegen die freie syrische Armee aus, seit einiger Zeit nutzt Assad die Al-Nusra, ISIS und wie sie auch alle heißen, gegen die YPG-Terroristen und freie syrische Armee aus. Ein Krieg Jeder gegen Jeden, das verschafft Assad Zeit und spart Ressourcen.

Gehen wir in den Irak

Wir haben vor Wochen berichtet, dass die Medienberichte über die angebliche ISIS-Übernahme von großen Teilen des Iraks, die bis in den Norden reichen, kein ISIS-Problem ist, sondern ein Sunnitenaufstand, welcher sich die seit der völkerrechtswidrigen Besatzung der US-Streitkräfte im Jahr 2003 zur Wehr setzt, ihr Name ist „irakischer Widerstand“ . Sie sind für die unzähligen Videos im Netz verantwortlich, in der US-Soldaten hinterrücks überfallen, erschossen oder mit Sprengfallen getötet wurden. Viele der Aufständischen sind alte Militärs der Saddam-Diktatur. Die Sunniten sind seit dem Sturz Saddams von der Schiitischen Mehrheit brutal unterdrückt worden. Auch Jürgen Todenhöfer berichtet, dass die ISIS zwar eine brutale Terrororganisation ist, aber bei weitem nicht so mächtig, wie sie ihn seine Gegner darstellen wollen. Der irakische Widerstand nutzt die ISIS, sie fließt im Strom des großen Aufstandes mit.

Dass „die Kurden“, die unter der Diktatur des Barzani-Clans leben als auch die Schiiten hörige Ethnien bezogen auf den US-Imperialismus sind, ist nicht von der Hand zu weisen. Die US-Amerikaner haben durch die Kurden als auch Schiiten im Land den Zugang zum Öl. Die Sunniten hingegen und der damit verbundene Sunnitenaufstand, welches von der US-Administration als „ISIS-Terror „gebrandmarkt wird und mit brutalen Hinrichtungsvideos auch so präsentiert wird, nutzt die Erdölressourcen für sich. Dabei rächen sich, wie in Kriegen üblich, die Kriegsparteien nur brutal an den Gegnern. So wie es alle tun.

Als der Sunnitenaufstand mit der ISIS, welche übrigens von Saddam Husseins Tochter aus dem Exil finanziert werden, Mosul erreichte und in die nördlichen Provinzen der von Barzani besetzten Gebieten reichte, nutzte Barzani die gunst der Stunde und besetzte die autonome Region Kirkuk, Heimat der Turkmenen und weiteren Ethnien, die von den Kurden brutal unterdrückt werden.

Eine 200 000 Mann starke von den US-Streitkräften mit US-amerikanischen Maschinengewehren, Fuhrparks und mehr ausgerüstete hörige Kurdenmiliz hat gegen die von den Medien dargestellte blutrünstige ISIS angeblich keine Chance.

So hieß es, dass 40 000 Jesiden im Sindschargebirge die Ausrottung durch die ISIS drohe, in Wirklichkeit waren es „nur“ 5000 Jesiden und diese berichteten unter anderem im türkischen Flüchtlingscamp Cizre, dass die Kurden sie im Stich gelassen hätten, die Peshmerga hätten sich zurückgezogen, als in der kommenden Nacht die ISIS anrückte und mit der Besetzung und den daraus resultierenden Massakern die Menschen umgebracht wurden.

Die kurdische Diktatur hatte nur ein Ziel, noch mehr Waffen aus dem Westen zu erhalten und dem Westen mit fiktiver Propaganda klar zu machen, sie kämpfe mit Steinen gegen Panzer. Die Amerikaner hingegen wissen was Sache ist und sie setzen auf die dritte Konfliktpartei des Iraks, die Kurden, doch wie soll man die Aufrüstung einer Ethnie statt eines Zentralstaates rechtfertigen. Richtig, in dem man die Aussichtslosigkeit propagiert, die Blutrünstigkeit der einen Seite und die angebliche demokratische Bestrebung der anderen Seite. Was davon wahr ist, kann sich jeder selbst denken.. Wenn der Westen nicht helfe, würde der blutrünstige Islamismus (der bei der ISIS auch zutrifft) den Irak heimsuchen, so wird es der deutschen Bevölkerung eingeiimpft. Dass der Irak sowieso von religiösen Ströhmungen (Sunniten und Schiiten) heimgesucht wird und auch die Kurden selbst darin beteiligt sind, der sollte sich mal die kurdische Terrororganisation Ansar-Al Islam oder die Hunderttausenden kurdischen Hizbullahfanatiker in der Türkei anschauen. Einfach mal in Youtube eingeben und staunen, wie religiös fanatisch die Kurden sein können.

Prompt erklärte sich die Bundesregierung bereit, am irakischen Staat vorbei einer Ethnie, die genauso undemokratisch ist, wie alle anderen, Waffen zu liefern. Merkel betonte, dass die Waffen zwar in falsche Hände geraten könne, man aber mit dem Risiko leben müsse.

Gesagt getan, bereits jetzt besitzt die Terrororganisation PKK/PYD die deutschen Milan-Raketenwerfer und in der Türkei sind allein im September 2014 mehr als 8 türkische Bürger durch kurdischen PKK-Terror ums Leben gekommen. Von den Medien wird das nicht thematisiert, die sind dabei die nächsten Horrormeldungen aus Syrien zu verbreiten…. denn auch dort sollen angeblich „die Kurden“ der ISIS schutzlos ausgeliefert sein.

Dass dort binnen Stunden mehrere Zehntausend Kurden über die türkische Grenze geflohen sind stimmt….. doch warum flüchten die Turkmenen und Araber nicht?

Kobani ist eine Provinz von Ayn El-arab mit der gleichnahmigen Großstadt und das Areal teilt sich in 11 Teile auf. Drei davon gehören den Kurden und jweils vier den Arabern und Turkmenen, die ebenfalls von der ISIS (wie im Irak) brutal verfolgt werden. Doch sie fliehen nicht. Warum? Weshalb fliehen Zehntausende Kurden und weshalb berichten PKK nahe Medien mit z.B. deutschen Medien, dass auch dort „die Kurden“ der ISIS schutzlos ausgeliefert sei, man mit Steinen gegen Panzern im übertragenen Sinne kämpft? Die PKK/YPG brüstet sich seit mindestens über einem Jahr in Syrien damit, dass sie in Besitz von Panzern ist. Dass bestätigen in kurdischen Faschistenforen und auch Youtube hochgeladene Paraden, in der die Terrormiliz mit Panzern und allerlei Kriegsgerät auffährt.

Als Stichwort muss man nur „YPG Tank“ oder „PKK tanks“, „Peshmerga Weapons“, „Kurdish Army“ etc.  eingeben und wird mit einer Hülle von Videos mit dem Terrorwaffenarsenal der vergangenen Monate und Jahre überschüttet. Doch wie wir von den Medien wissen, kämpfen die Kurden mit Steinen gegen ISIS-Terroristen.
Auch hier wird die gleiche Taktik angewendet wie im Irak. Eine Peshmergamiliz, 200 000 Mann stark, seit Jahren ausgerüstet mit amerikansichen Hochleistungswaffen, Panzern, Haubitzen etc…….hat auf einmal gegen die ISIS keine Waffen mehr. Selbst die 500 000 Mann starke irakische Armee, die über Abrams Panzer und Kampfheliktopter und mehr verfügt, hat gegen die ISIS keine Chance, die sollen keine Kampfmoral haben, deswegen gibt man einer Konfliktpartei neueste Waffen.

In Syrien macht es die kurdische Terrormiliz ebenfalls. Und prompt besitzt sie seit einer Woche deutsche Milanraketenwerfer. Und wie im Irak die Peshmerga Gebiete besetzen, so wie die Region Kirkuk, so versucht es die PKK/PYD auch in Syrien. Die Verluste der PKK sind übrigens so hoch, dass eine Nachrichtensperre von PKK nahen Sendern immer das Gegenteil propagiert, deswegen werden eine Fülle von Leichenshows hochgeladen, die zeigen, wie sich die YPG kampfesmutig gegen die ISIS stellt. Dass sie genauso Morden wie die ISIS wird verschwiegen, ja sogar gerechtfertigt.

Wer die ISIS nahen Medien aufsucht, wird eher mit dem Gegenteil und Leichenbergen verheizter YPG/PKKler konfrontiert, die versuchen ISIS kontrolliertes Gebiet für sich ein zu nehmen und zu kurdisieren. In Anbetracht der in Syrien und Irak anhaltenden ethnischen Konflikte nichts neues. Da versuchen sie sich alle gegenseitig zu besetzen und umzubringen.

Dass der irakische Widerstand die ersten Enthauptungen 2004 an dem US-Amerikaner Nicholas Berg vollzog, die sogar die komplette Enthauptung zeigt (geschrei, durchschneiden des Kopfes etc.) und danach eine ganze Reihe (Jahre LANG!) von Enthaputungen nach sich zog, als auch die Morde der ISIS an Zivilisten oder gefangengenommenen irakischen Soldaten sind in einem Krieg nichts neues. Doch die Weltöffentlichkeit tut so, als wäre die ISIS eine neue Form der Gewalt.

Da erinnern wir gerne an den drei Jahre fortwährenden Krieg in Syrien, wo genauso Vergewaltitung, Massaker etc. von allen Parteien, wie im Irak von Statten geht. Wir können auch nach Afrika gehen oder andere Konfliktherde betrachten. Die ISIS macht das gleiche wie alle….gehen wir doch in die Türkei, dort wurden 8 türkische Bürger in diesem Monat, 45 000 Menschen in den letzten 30 Jahren massakriert, zerbombt, erschossen und dergleichen.

Ein Blick auf eine Landkarte, welche die Bestrebungen der seperatistischen Kurden für ein Großkurdistan zeigt, offenbart, dass Kobani also die Großstadt und Region Ayn El-Arab der letzte Zipfel ist und den Korridor zum Anschluss an den von Kurden besetzten Gebieten zum Irak darstellt.

    Kobani bzw. Ayn El-Arab ist ein wichtiges Gebiet für kurdische Terroristen, es sichert den Korridor zum Nordirak.

Kobani bzw. Ayn El-Arab ist ein wichtiges Gebiet für kurdische Terroristen, es sichert den Korridor zum Nordirak.

 

Deswegen richtet sich auch seit einiger Zeit das mediale Getümmel nur auf Kobani und Ayn El-Arab. Dabei propagiert die Medienwelt doch ständig, die ISIS habe große Teile Syriens und des Iraks unter Kontrolle….. demnach müsste doch diese starke ISIS in der Lage sein ihre Gebietserweiterungen und Kontrolle überall auszudehnen. Kobani ist nicht wirklich so dermaßen groß, dass die ISIS alle ihre Terroristen in den anderen Landesteilen abzieht (und gleichzeitig verliert) und Kobani einnehmen will. Das macht keinen Sinn.

Die seperatistischen Kurden versuchen ihre Gebiete zu erweitern und zu kurdisieren, dafür benutzt sie wie im Irak mediale Propaganda.

Dass die PKK/YPG mit tausenden Flüchtlingen, die sie gegen die türkische Grenze geschickt hat nur eins verurscht hat, nämlich mediales Chaos zu verbreiten und das gleiche wie mit den angeblichen 40 000 Jesiden im Sindschargebirge, den Eindruck erweckt, man sei total aufgeschmissen gegen die ISIS, zeigt auch der tägliche Blick auf die türkisch-syrische Grenze.

Wie türkische Medien, die nicht unter AKP-Kontrolle stehen,berichten, versuchen tagtäglich junge Kurden über die türkische Grenze nach Kobani zu gelangen. Sie folgen dem Aufruf der Terrororganisation PKK. Dass viele keine PKKler sein müssen steht nicht zur Debatte. Auch die ISIS ruft junge „Muslime“ auf in den Dschihad zu ziehen und werden getäuscht. Kanonfutter eben .Die angebliche kurdische Friedenspartei BDP/HDP verladet die Jugendlichen in Suruc sogar in Lastwägen, damit sie zum Sterben nach Syrien fahren.

Doch wie Video und Bildmaterial offenbart, kehren viele nach ein paar Stunden wieder zurück an die türkische Grenze. Viele gehen gar nicht kämpfen. Das bestätigen Zeugenberichte von den kurdischen Flüchtlingen selbst. Doch sie finden in einer medialen Berichterstattung, die propagiert man müsse den Kurden helfen, keine Beachtung, sie wird sogar als Propaganda gewertet. Doch wer Berichte wie die unabhängige Vice-News zeigt, ist eben vieles nicht so wie man es in den Nachrichten und von Politikern der SPD und CDU vermittelt bekommen hat.

Dabei werden jetzt Meldungen deutlich, die zeigen, dass die ersten 4000 kurdischen „Flüchtlinge“ von der PYD selbst an die türkische Grenze getrieben wurden. Die berichten nämlich, dass die PYD sie bedroht hätte, sie zu erschießen, wenn sie nicht an die türkische Grenze gehen.

Die Videoaufnahmen an der Grenze der letzten Tage zeigen ausschließlich junge kurdische Männer, die dort auch noch randalieren, weil sie nicht rein können und umgekehrt dann nicht mehr raus. Das Echo ist geteilt. Während der Spiegel Flüchtlinge zeigt, die aus alten Männern besteht, die zurück nach Kobani gehen wollen um sich „zu verteidigen“ gibt es unzählige Videos von türkischen Medien, die zeigen wie junge kurdische Männer aus Syrien zurück in die Türkei wollen, sie brechen letztendlich sogar Grenzzäune nieder.

Fakt ist , die ISIS und die PKK/PYD brauchen den Korridor Ayn El-Arab bzw. Kobani.

Die eine Seite bezichtigt die AKP-Türkei die ISIS zu unterstützen. Doch wissen wir alle wissen, dass neben der AKP-Türkei die USA und Katar die ISIS finanziert und auf der anderen Seite ist die AKP-Türkei mit Barzani sehr eng im Bunde, wirtschaftlich wie strategisch. Der Kurdendiktator ist übrigens durch Ölgeschäfte ein milliardenschwerer Kurdendiktator…. trotzdem hat er es nicht nötig Hilfsgüter nach Kobani zu schicken. Das machen die Türken aus Sanliurfa.

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