Erdogans Wahlkampf – umsonst und zuschlagen

Wenn du kein AKP'ler bist und nicht zahlst, landest du im Krankenhaus

Wenn du kein AKP’ler bist und nicht zahlst, landest du im Krankenhaus

Erdogans Pläne gehen nie auf. Sein Anschein ein Demokrat zu sein bröckelt, seit dem die Europäische Union und Amerika ihn nicht mehr gebrauchen können, jetzt ist er ein offensichtlicher Nicht-Demokrat. Lesen sie weiter…

Der Kalif und unumstrittene Betrüger Erdogan, der 11 Jahre mit seinem Familienclan die türkische Bevölkerung um ihre Kohle betrogen hat, hat es derzeit nicht leicht, nur seine dumme Anhängerschaft, die in ihm einen Propheten und Schatten Allahs auf der Erde sehen (original Twitterzitate) sind ihm treu ergeben. Ich möchte mich aber jetzt nicht so sehr auf die Betrügereien mit Geldwäsche und co. versteifen, denn neben den Sexkassetten der angeblich islamischen Fortschrittspartei und Korruptionen in Millionenhöhe wird noch viel mehr Dreck nach oben kommen, ich werde also zu gegebener Zeit einen Analyseartikel veröffentlichen, bis dahin sind sogar deutsche Medien in der Lage den Sachverhalt in der Türkei ganz gut rüber zu bringen.

Ich konzentriere mich eher darauf, wie sehr sich Erdogan und seine Gefolgsleute (geldgeile Hunde) so präsentieren. So wurde kurz nachdem Erdogan seine Minister entließ und 10 neue Lakaien in die Ämter berief eine Wahlkampfveranstaltung nach der anderen abgehalten. Unter anderem in Istanbul, wo Erdogan mit dem Flugzeug in die Betonstadt angedüst kam und tausende seiner Lämmer am Airport Atatürk begrüßte. Sein Sprecher rief die AKP-Minister vor tosenden AKP’lern wie Boxkämpfer auf, die dann natürlich der Menge zuwinkten, bis der Führer selbst das Mikrofon ergriff, doch bevor das geschah sagte der Ansager eine Person auf, nämlich Idris Naim Sahin, einer der Mitbegründer der AKP, der jedoch einen Tag zuvor sich von der AKP abwendete, zurücktrat und sagte, dass er für „Imrali“ verheizt wurde. Darauf spielte der ehemaliger Innenminister auf die Zusammenarbeit der AKP mit der PKK und dessen Terrorführer Abdullah Öcalan hin. Nachdem diese peinliche Ansage jedoch durch die dumme Masse einfach wegaupplaudiert wurde fing der Führer an zu jodeln.

Doch was passierte zuvor? Erdogan hat wie bei jeder Wahlkampfveranstaltung so einiges im Peto, für oppositionelle Veranstaltungen fahren auf ein mal keine Schiffe vom asiatischen zum europäischen Teil der Stadt oder die Bürger müssen (eigentlich selbstverständlich) Tickets für die Busse oder Bahnen bezahlen oder werden von selbstgemieteten Bussen zu den Veranstaltungs-oder Demonstrationsplätze hingebracht. Nicht so bei Erdogan meine Freunde.

Bei Erdogan dürfen alle AKP’ler einfach mal umsonst die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, während andere Fahrgäste bezahlen müssen, weil sie ihrem Alltag nachgehen. Das sind nicht die ersten Vorwürfe, es gibt reihenweise Dokumentationen darüber, wie in den letzten Jahren die AKP sich die Macht zu nutze macht und so eine Zweiklassengesellschaft in einem angeblich demokratischen Land für sich nutzt. Keine Chancengleichheit, Vetternwirtschaft.

Aykut Kelek und sein Bruder Yasin Kelek wollten gestern in der Taksimer Metrostation auch umsonst fahren, denn sie hatten nicht genügend Geld dabei um zu fahren, müsste ja eigentlich auch funktionieren, wenn nicht mal eine Woche zuvor AKP’ler umsonst die Metrostation nutzen durften. Doch das Sicherheitspersonal, ließ die beiden nicht durch und kurz darauf wurde einer handgreiflich und schlug mit einem Metalldetektor zu, Aykut wurde am Kopf schwer verletzt.

AKP-Mentalität: einfach zuschlagen

AKP-Mentalität: einfach zuschlagen

Die Moral von der Geschichte ist, dass Aykut nun schwer verletzt im Krankenhaus liegt. Hier noch das Video, als AKP’ler letzte Woche umsonst durchgelassen wurden. Man „höre“ auch die islamistischen Sprechchöre der AKP’ler „MÜCAHIT ERDOGAN“. Sehen wir uns also die Zweiklassengesellschaft der AKP-Diktatur an.

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