AKP-Justiz: Die Frau ist Dreck

Die Frau ist in den Augen der AKP einfach nur Dreck

Die Frau ist in den Augen der AKP einfach nur Dreck

Mit der AKP hat sich die Siuation des weiblichen Geschlechts drastisch verschlechtert. Die angebliche Moralvorstellung der Mullahs schränkt Frauen in ihrem Beruf ein, zumindest wenn sie sich nicht so kleiden wie Führer Erdogan es möchte und beim Thema Gewalt ist die AKP-Justiz noch tiefer gesunken, als sie ohne hin schon ist, vor allem wenn es eigene Beamte sind…lesen sie weiter…

Das Thema Frauenrechte in der Türkei ist eigentlich so ziemlich durchgekaut. Frauenmorde sind in der Türkei extrem hoch, nahezu an jedem zweiten Tag wird eine Frau von ihrem Freund, Ehemann oder Familienmitglied ermordet. Je weiter man in den Osten geht, umso schlimmer ist es, zumindest wenn man die Herkunftsdörfer oder Städte der Täter betrachtet. So ist es im Südosten, wo der Anteil kurdischstämmiger Bürger am höchsten ist, noch drastischer. Viele Morde hat man auch in Deutschland mitbekommen, wo Mädchen oder Frauen verkauft, entführt oder umgebracht wurden. Immer sind es kurdischstämmige Mädchen und Frauen gewesen, die Opfer der kurdischen Traditionsvorstellungen geworden sind. Ein Tabuthema. Archaische Moralvorstellungen, wo Dorfoberhäupter den Frauen vordiktieren, wie sie zu leben haben. Es ist noch nicht lange her, als eine kurdische Familie in Sirnak ihre 14-jährige Tochter lebendig vergruben, weil sie einen Jungen anschaute. Doch so drastisch verallgemeinern kann man diesen Umstand nicht, wenn man  die Gesamtsituation der Frau betrachtet. Denn bei Mord, egal ob an Frau oder Mann, ist die Justiz sehr streng, die Täter kassieren nämlich lebenslänglich. Es hält sie leider trotzdem nicht davon ab, die „Familienehre“ ist der lebenslängliche Aufenhalt anscheinend wert.

Doch wie sieht es bei Vergewaltigung, Missbrauch und ähnlichen Fällen aus? Da ist die Justiz, die sich seit der AKP-Ära extrem verändert hat noch in der Steinzeit. Und diese Fälle sind in der Türkei in allen Gesellschaftsschichten vertreten. Das Titelbild zeigt einen aktuellen Fall, ein 39 Jahre alter Polizeioberkommissar ist der Vergewaltigung einer 17-jährigen Schülerin schuldig gesprochen worden und erhielt dafür zwei Jahre. Bei guter Führung ist dieser Mann sogar noch viel früher draußen. Zum Vergleich, in Kenia ist ein Ziegenvergewaltiger zu 10 Jahren verurteilt worden. Man könnte behaupten, unter der AKP ist die Frau nicht mal halb so viel Wert wie eine Ziege und man sollte dem sogar zustimmen. Denn Vergewaltigungsopfer werden  in der möchtegernmuslimischen AKP-Gesellschaft nicht bemitleidet, sondern eher noch beschuldigt. Sie könnte ja selbst schuld sein, sie hat es herausprovoziert oder sonstige Vorwürfe werden dann laut. Ähnliche Äußerungen haben wir auch schon von AKP-Abgeordneten gehört.

Doch nicht die ganze Gesellschaft ist so wie beschrieben. Die türkische Frau ist auch in konservativen Familien ein geachtetes Wesen und in der aufgeklärten und vor allem jungen laizistisch denkenden türkischen Gesellschaft sogar respektiert. Diesen Umstand hat man dem Staatsgründer Atatürk zu verdanken, der das Frauenwahlrecht einführte, Frauen arbeiten und Karriere machen ließ und ihr eine Rolle zusprach, die der unserer moralischen Vorstellungen entspricht, nämlich frei in ihrer Entscheidung zu sein, so zu leben wie sie es möchte. Religiöse Fundamentalisten fletschen mit ihren Zähnen, hetzen sie doch, dass Atatürk die Frau vom Islam entfernt habe, doch das Gegenteil ist der Fall. Atatürk und die laizistische Gesellschaft hat die Frau aus einer Männergesellschaft entrissen, die Frauen wie Sexklaven, wie eine Art Ware für sich beansprucht. Und diese Männergesellschaft, diese AKP, die auch vor 2003 unter anderen Namen existierte und genauso Politik betrieben, hat rein garnichts mit Islam zu tun.

Die Justiz, die durch den fundamentalistischen Geist der AKP so vergiftet ist, dass sie nicht mal Täter (bis auf Mord) ordentlich nach Gesetzesstafe belangt, sind schon fortgeschrittenere Anzeichen einer Türkei, die sich in Richtung autoriäterer Staaten wie Russland annähert und zwar im Schweinsgalopp.

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