AKP auf Erfolgskurs: Türkischer Bürger die Kehle durchgeschnitten

Taxifahrer Yasir Sancak wurde in Antakya von Syrern kaltblütig ermordet

Taxifahrer Yasir Sancak wurde in Antakya von Syrern kaltblütig ermordet

Mein Blog widmet sich größeren Themen, alltägliche Ereignisse werden eigentlich von Nachrichtenagenturen oder Portalen verbreitet. Allerdings juckt es die von Erdogan kontrollierte Medienanstalt nicht, dass in Antakya, also an der türkisch-syrischen Grenze ein Bürger von Syrern ermordet wurde. Das wäre schlecht für die Publicity und es interessiert die AKP auch nicht, wenn türkische Bürger abgeschlachtet werden. Lesen sie weiter…

Spätestens nach den zwei Bombenanschlägen der El-Nusra Gruppe in der türkischen Stadt Reyhanli mit über 50 Toten Zivilisten und am Grenzübergang mit über 14 Toten weiß die türkische Bevölkerung bescheid. Vertuschen, schweigen und sogar Soldaten einbuchten, die diese Wiederlichkeit versuchen aufzudecken. Die AKP unter dem Kalifen Erdogan setzt alles daran dem ebenso schlimmen Diktator Assad alles anzulasten. Ich gebe zu, dass meine Ausdrucksweise, dass „Syrer“ den 46 Jahre alten Taxifahrer Yasin Sancak ermordet haben nach Populismus klingt. Denn syrische Türken sind in der Türkei ebenso beheimatet. Deswegen muss ich hier auch eine Linie ziehen und sagen, dass die Flüchtlingspolitik der AKP nicht nur völlig außer Kontrolle geraten ist sondern auch die Problematik im Raum steht, dass syrische Terroristen, die in Syrien Morde an Zivilisten verüben und sich Gefechte mit Assads Truppen liefern, in die Türkei ein und ausgehen können. Das sind eben auch nicht wenige, sondern Tausende. Es geht also nicht um Flüchtlinge.

Die Anwohner Antakyas, der Provinzhaupstadt Hatay und die umliegenden Dörfer haben neben den Bombenanschlägen oder Mörsergranaten bereits Dutzende Menschen beerdigen müssen, ohne dass die AKP nur den Hauch von Konsequenzen geschweigedenn eine Änderung der Politik vollzogen hat. Soviel Wert ist es dem Erdogan mit der Bevölkerung. Zumal Erdogan von „sunnitischen Opfern“ sprach statt von türkischen Bürgern und weitere Entgleisungen. Dabei geht es nicht um syrische Flüchtlinge in den Flüchtlingscamps, wenn wir wieder auf das Thema um den ermordeten Taxifahrer zu sprechen kommen, sondern darum, dass die syrische Grenze auch wegen der Unterstützung der „syrischen Rebellen“ von den Saudis, Katar, USA und Erdogan betrifft…..sozusagen wandern die Terroristen, Mörder und „Freiheitskämpfer“ Tag ein Tag aus in die Türkei ein und aus. Das führt dazu, dass Nachts in den Parks und Straßen der Stadt diese „Gestalten“ den Bewohnern nicht nur Angst machen, es gibt auch garkeine rechtliche Handhabe, die Polizei reagiert nicht und was soll sie denn auch tun? Sie einbuchten? Es sind doch ihre Verbündeten.

Das beklagen nicht nur die Anwohner, sondern auch Geschäfte, die sich über nichtzahlende „Gäste“ beklagen oder Vermieter, die an syrische „Flüchtlinge“ Wohnungen vermietet haben und keinen Cent sehen. Es gibt keine Kriminalität, sondern eine Welle der Angst in der Bevölkerung, denn Polizei und Politik unterdrücken Demonstrationen der eigenen Bevölkerung, die sich gegen diese Misstände zur Wehr setzen möchten. Während die „Kämpfer“ der AKP verwundet aus Syrien kommen und in den Kreiskrankenhäusern kostenlos versorgt werden, muss Antakyas Bevölkerung dafür bezahlen, nach dem Anschlag von Reyhanli hatten die Krankenhäuser zu wenig Blutkonservern, um das mal als Beispiel anzumerken. Die Kinder können seit Monaten nicht in die Schulen gehen, das öffentliche Leben ist in der Region völlig zum Erliegen gekommen, doch interessieren tut es nicht wirklich jemanden….also Erdogan juckt es nicht und da die Medien unter seiner Kontrolle stehen, gibt es keine kritischen Berichte, höchstens von kleinen oppositionellen Zeitungen.

Der Taxifahrer, der von zwei Syrern, die sicherlich keine Flüchtlinge waren, ermordet wurde ist nur die Spitze des Eisbergs. Mehmet Ali Ediboğlu ist Abgeordneter von Antakya, seine Anfrage im türkischen Parlament, was denn nun genau mit dem Taxifahrer passiert ist, also wer denn die zwei „Unbekannten“ waren, blieb vom Innenminister unbeantwortet. Die Bevölkerung ist nicht nur zutiefst verunsichert, der Verdacht liegt nahe, dass Taxifahrer Yasir Sancak türkischer Alawite war, also genau die religiöse Bevölkerungsgruppe, gegen die Erdogans „Mujahedeen“ in Syrien mordet und schlachtet. Deswegen wurde auch der Reyhanli Bombenanschlag von der Al-Nusra Front verübt, darunter waren nicht nur türkische Sunniten, sondern auch Alawiten…..Berichterstattung? Fehlanzeige. Der Erfolgskurs der AKP ist wirklich beachtlich.

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